Anthroposophische Arzneimittel

Anthroposophische Arzneimittel sind Zubereitungen, deren Ausgangssubstanzen den drei Naturreichen – der Mineral-, Pflanzen- und Tierwelt – entnommen sind. Grundlage für die Herstellungsverfahren sowie für die Anwendungsprinzipien dieser Arzneimittel ist die durch die Geisteswissenschaft Rudolf Steiners erweiterte Naturerkenntnis und Heilkunst. Wesentliche Elemente aller Herstellungsprozesse anthroposophischer Arzneimittel sind die speziell substanzbezogenen rhythmischen Extraktionsverfahren (Gewinnung der Urtinkturen) und ihre anschließende Potenzierung nach den Regeln der Homöopathie.

Für die Herstellung pflanzlicher Urtinkturen werden fast ausschließlich Pflanzen aus biologisch-dynamischem Anbau verwendet. Mineralische Arzneisubstanzen sind entweder natürlich vorkommende Metalle, Mineralien oder mineralische Ausscheidungen von Tieren (z.B. Conchae). Urtinkturen aus dem Tierreich werden aus ganzen niederen Tieren oder aus Organen und Gewebeteilen von Säugetieren (Schlachttieren) gewonnen.

Arzneimittel-Kompositionen sind aus der Zusammenarbeit mit praktizierenden Ärzten entstanden und bilden eine therapeutische Einheit. Sie werden durch gemeinsames Potenzieren sämtlicher Komponenten über mehrere Stufen hergestellt.

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